Zwischenbericht aus der Arbeit im Ortschaftsrat

von Albrecht Ellwanger (Dezember 2014 / März 2015)

Liebe Lindorfer,


nun sind seit dem Amtsantritt des neuen Ortschaftsrates acht Monate vergangen und wir wollen Sie an dieser Stelle über unsere Arbeit in dieser Zeit informieren.


Als dreiköpfige Fraktion aus lauter Neulingen bzw. langjähriger Abwesenheit im Ortschaftsrat mussten wir uns in erster Linie schnell einarbeiten. Hierzu haben wir mehrere Seminare des Gemeindetages besucht. Albrecht Ellwanger, der vor 10 Jahren schon mal im Ortschaftsrat war, übernahm den Fraktionsvorsitz und Petra Reiner wurde stellvertretende Fraktionsvorsitzende.


Da auch in der anderen Fraktion die Neulinge überwiegen, konnte der neue Ortschaftsrat relativ unbelastet seine Arbeit aufnehmen.
Erstes sichtbares Zeichen für die gewandelten Umgangsformen war, dass ohne große Diskussion die üblichen politischen Spielregeln akzeptiert wurden, nachdem die größte Fraktion den Ortsvorsteher und die zweitgrößte den ersten Stellvertreter stellt. Somit wurde Alexander Forkl ohne Gegenstimme zum ersten Stellvertreter des Ortsvorstehers gewählt.


Neben der mehrfachen Beschäftigung mit dem Bebauungsplan Ortsmitte waren das integrierte Verkehrskonzept der Stadt Kirchheim, das LKW – Lenkungskonzept, der Nahverkehrsplan des Landkreises und der Radverkehrsbericht der Stadt und die Ergebnisse von Geschwindigkeitsmessungen wichtige Themen.


Hierbei war uns wichtig darauf hinzuweisen, dass Verkehrsberuhigung in Ötlingen zu mehr Verkehr in Lindorf führen kann und dass dies beobachtet werden soll und dass der Bus vom Schafhof über den Bahnhof nach Lindorf auch künftig bis nach Ötlingen weiterfährt und dort eine Umsteigemöglichkeit bietet. Außerdem gab es Anregungen von unserer Seite bezüglich Ort, Zeit und Auswertung der künftigen Geschwindigkeitsmessungen in Lindorf.


Bei den Beratungen zum Haushaltsplan 2015 haben die Fraktionen des Ortschaftsrates eine gemeinsame Antragsliste vorgelegt. Wichtigster Punkt beider Fraktionen war, dass die von der Verwaltung im Haushaltsplanentwurf vorgeschlagenen Mittel für den Ausbau des Kindergartens Eichwiesen während der Beratungen im Gemeinderat nicht gestrichen werden. Um uns über die geplanten Ausgaben zu informieren, haben wir einen Besichtigungstermin im Kindergarten vereinbart, den fast alle Ortschaftsräte beider Fraktionen wahrgenommen haben. Darüber hinaus konnten wir bei den Beratungen mit der anderen Fraktion erreichen, dass dem Hochwasserschutz in der Oberboihinger Straße und der Instandsetzung des Radwegs in der Zähringer Straße von und nach Kirchheim höhere Priorität eingeräumt wurde. Außerdem haben wir den fußgängerfreundlichen Umbau der Straße Rote Morgen in das Antragspaket mit aufnehmen lassen, da diese Straße als einzige Straße dieser Größenordnung in Lindorf keinen Gehweg aufweist und die Straße auch nicht als Mischfläche ( gleichberechtigte Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmer ) erkennbar ist. Leider wurde mit Ausnahme des Kindergarten Eichwiesen keiner dieser Punkte von der Verwaltung und der Mehrheit des Gemeinderates unterstützt und fand daher auch keinen Eingang in den Haushaltsplan.


Im Zuge der Kindergarten- und Schulraumplanung plant die Stadt, die bisherigen Pavillons der Eduard-Mörike-Grundschule in Kindergartenplätze umzuwandeln und dafür die Grundschulklassen ins bisherige Hauptschulgebäude umzuwandeln. Hier haben wir uns dafür eingesetzt, alternativ je eine Kindergartengruppe an den Kindergarten Eichwiesen und den Uracherkindergarten in Ötlingen zu prüfen und durchzurechnen. 


Einen Zeitungsbericht zur Klausurfahrt des Ortschaftsrates nach Baltmannsweiler sowie die Ortschaftsratsprotokolle der letzten Monate finden Sie unter der RubrikSitzungen


Wir wünschen allen ruhige und besinnliche Osterfeiertage und einen schönen Frühling.


Die nächste Ortschaftsrats Sitzung findet am 13. April statt und ist wie immer öffentlich, das heißt es dürfen alle kommen und sich aus erster Hand informieren!


von Albrecht Ellwanger (Dezember 2014)

Liebe Lindorfer,

 

nun ist seit dem Amtsantritt des neuen Ortschaftsrates ein halbes Jahr vergangen und wir wollen Sie an dieser Stelle über unsere Arbeit im ersten halben Jahr unserer Amtszeit informieren.

 

Als dreiköpfige Fraktion aus lauter Neulingen bzw. langjähriger Abwesenheit im Ortschaftsrat mussten wir uns in erster Linie schnell einarbeiten. Hierzu haben wir mehrere Seminare des Gemeindetages besucht. Albrecht Ellwanger, der vor 10 Jahren schon mal im Ortschaftsrat war, übernahm den Fraktionsvorsitz und Petra Reiner wurde stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

 

Da auch in der anderen Fraktion die Neulinge überwiegen, konnte der neue Ortschaftsrat relativ unbelastet seine Arbeit aufnehmen.

 

Erstes sichtbares Zeichen für die gewandelten Umgangsformen war, dass ohne große Diskussion die üblichen politischen Spielregeln akzeptiert wurden, nachdem die größte Fraktion den Ortsvorsteher und die zweitgrößte den ersten Stellvertreter stellt. Somit wurde Alexander Forkl ohne Gegenstimme zum ersten Stellvertreter des Ortsvorstehers gewählt.

 

Neben der mehrfachen Beschäftigung mit dem Bebauungsplan Ortsmitte waren das integrierte Verkehrskonzept der Stadt Kirchheim, das LKW – Lenkungskonzept und der Nahverkehrsplan des Landkreises wichtige Themen.

Hierbei war uns wichtig darauf hinzuweisen, dass Verkehrsberuhigung in Ötlingen zu mehr Verkehr in Lindorf führen kann und dass dies beobachtet werden soll und dass der Bus vom Schafhof über den Bahnhof nach Lindorf auch künftig bis nach Ötlingen weiterfährt und dort eine Umsteigemöglichkeit bietet.

 

Bei den Beratungen zum Haushaltsplan 2015 haben die Fraktionen des Ortschaftsrates eine gemeinsame Antragsliste vorgelegt. Wichtigster Punkt beider Fraktionen war, dass die von der Verwaltung im Haushaltsplanentwurf vorgeschlagenen Mittel für den Ausbau des Kindergartens Eichwiesen während der Beratungen im Gemeinderat nicht gestrichen werden. Um uns über die geplanten Ausgaben zu informieren, haben wir einen Besichtigungstermin im Kindergarten vereinbart, des fast alle Ortschaftsräte beider Fraktionen wahrgenommen haben. Darüber hinaus konnten wir bei den Beratungen mit der anderen Fraktion erreichen, dass dem Hochwasserschutz in der Oberboihinger Straße und der Instandsetzung des Radwegs in der Zähringer Straße von und nach Kirchheim höhere Priorität eingeräumt wurde. Außerdem haben wir den fußgängerfreundlichen Umbau der Straße Rote Morgen in das Antragspaket mit aufnehmen lassen, da diese Straße als einzige Straße dieser Größenordnung in Lindorf keinen Gehweg aufweist und die Straße auch nicht als Mischfläche ( gleichberechtigte Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmer ) erkennbar ist.

 

Einen Zeitungsbericht zur Klausfahrt des Ortschaftsrates nach Baltmannsweiler sowie die Ortschaftsratsprotokolle der letzten Monate finden Sie unter der Rubrik „Sitzungen“

 

Wir wünschen allen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

 

Die erste Ortschaftsratssitzung im neuen Jahr findet am 26. Januar statt und ist wie immer öffentlich, das heißt es dürfen alle kommen und sich aus erster Hand informieren!