unabhängige Liste Lindorf


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Aus dem Ortschaftsrat Lindorf 


Die Termine des Ortschaftsrates und die verfügbaren Sitzungsunterlagen können sie unter https://service.kirchheim-teck.de/bi/si0040.php einsehen, die Tagesordnung und die dazugehörigen Sitzungsunterlagen aus den verschiedenen Gremien anschließend auch herunterladen.

 

 



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Haushaltsrede der Fraktion uLLi im Ortschaftsrat 2019
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Haushaltsrede der Fraktion uLLi im Ortschaftsrat 2018
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Klausurtagung des Ortschaftsrats Lindorf 2017
Klausurtagung2017.pdf
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Entwurf der Geschäftsordnung für den Ortschaftsrat Lindorf
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Haushaltsrede der Fraktion uLLi im Ortschaftsrat 2017
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Bericht zum Antrag aus der Sitzung des Lindorfer Ortschaftsrates vom 25. Januar 2016

 

uLLi

 

unabhängige Liste Lindorf

 

Albrecht Ellwanger/Petra Reiner/Alexander Forkl

 

Liebe Lindorfer,


erfreulich viele Zuhörerinnen und Zuhörer waren am Montag, 25. Januar im Lindorfer Rathaus um zu hören, was denn nun der Ortschaftsrat zum Thema Anschlussunterbringung beraten und als Stellungnahme dem Gemeinderat für seine Sitzung am 3. Februar mit auf den Weg geben würde.


Trotzdem wird sich die Mehrheit von Ihnen aus der Zeitung oder aus dem was man so hört informiert haben.


Einigkeit bestand im Wesentlichen darin, dass wir die geplante Zahl von 96 Menschen zur Anschlussunterbringung in Lindorf noch im Jahr 2016 für deutlich zu hoch und eine Zahl von 28 – 30 für angemessen hielten.


Die uLLi – Fraktion legte einen Antrag vor, der die vom Fraktionsvorsitzenden in der Informationsveranstaltung eine Woche vorher im Bürgerhaus vorgetragene Position wiederspiegelt. Diesen Antrag finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage. Aufgrund der Reaktion der anwesenden Bevölkerung hatten wir den Eindruck, dass wir damit auch die Position der Lindorfer Bürgerschaft gut vertreten würden.


Die andere Fraktion legte einen Antrag vor, der sich von unserem im Wesentlichen dadurch unterschied, dass er einen Prüfauftrag für einen Alternativstandort zum Dreschplatz enthielt. Dieser Standort soll in der Ötlinger Straße zwischen dem bisherigen Ende der Wohnbebauung und dem geplanten Gemeinschaftsschuppen und somit unmittelbar neben dem Geh- und Radweg nach Ötlingen liegen. Eine Aussage, was passieren soll wenn diese Prüfung negativ ausfällt enthielt der Antrag nicht. Dieser Antrag erhielt eine Mehrheit und ist in dem auf der städtischen Homepage veröffentlichten Sitzungsprotokoll nachzulesen. Daher muss er hier nicht nochmals wörtlich zitiert werden.


Wir haben diesem Antrag nicht zugestimmt, weil wir denken, dass es nicht die richtige Reaktion auf die Ängste aus der Bevölkerung ist, ein solches Haus neben den Geh- und Radweg nach Ötlingen zu bauen und zwar unabhängig davon ob wir selbst diese Ängste teilen oder nicht. Außerdem fehlte uns die Aussage, was passieren soll, wenn die Prüfung dieses Grundstückes ergibt, dass es nicht zur Anschlussunterbringung geeignet ist. Eine erste Stellungnahme der Verwaltung lautete, dass dieses Grundstück sehr wohl zur Erst- aber nicht zur Anschlussunterbringung geeignet ist, da es hierfür unterschiedliche baurechtliche Voraussetzungen gibt.


Ein Sprecher der Initiative, die sich gegen die Pläne zur Anschlussunterbringung auf dem Dreschplatz richtet, erhielt unter dem Vorwand, dass dem Ortvorsteher Unterschriften übergeben werden sollten das Wort. Statt bisher auf der erfreulich sachlichen Ebene zu bleiben, die bisher die Lindorfer Initiative positiv von denen am Hafenkäs unterschieden hatte wurde im wesentlich polemisch gegen den Ortsvorsteher, die Stadtverwaltung und den Gemeinderat gewettert und das „Hauptargument“ dieses Redners war, dass der Ortsvorsteher und unser Fraktionsvorsitzender ja nur „Reigschmeckte“ seien, die gar nicht wissen wie es in Lindorf abläuft.


Abgesehen davon, dass dies nicht unbedingt ein Kriterium für die Qualität von Entscheidungen ist ( zumindest deutet die Zusammensetzung des Ortschaftsrates darauf hin, dass die Mehrheit der Lindorfer dies nicht so sieht ) ist in diesem Zusammenhang interessant, dass der Redner seit über  15 Jahren nicht mehr in Lindorf wohnt. Unser Fraktionsvorsitzender wohnt deutlich länger als die Mehrheit der Mitglieder des Ortschaftsrates in Lindorf. ( Aber die vertraten ja die „richtige“ Meinung! ) Ob sich die Initiative, die ja auch das Flugblatt und die Unterschriftenliste initiiert hat, hier den richtigen Sprecher gesucht hat kann jeder selbst beurteilen.


Übrigens wurden die Unterschriften dann „aus Datenschutzgründen“ nicht in der Sitzung an den Ortvorsteher übergeben sondern sollen direkt an die Oberbürgermeisterin übergeben werden. Beruhigend, dass offenbar so gute Kontakte zur Oberbürgermeisterin und der Stadtverwaltung bestehen, dass denen ein verantwortungsvollerer Umgang mit diesen Daten zugetraut wird. Da ist unser gemeinsames Anliegen, dass hier nicht vergessen werden soll scheinbar in besten Händen.

 


Antrag zur Sitzung des Lindorfer Ortschaftsrates am 25. Januar 2016, TOP 2.1

 

uLLi

 

unabhängige Liste Lindorf

 

Albrecht Ellwanger/Petra Reiner/Alexander Forkl

 

Der Ortschaftsrat von Lindorf sieht es als Selbstverständlichkeit an, dass im Rahmen der Anschlussunterbringungspflicht von Flüchtlingen und Asylbewerbern ein Teil dieser Menschen auch in Lindorf untergebracht werden, um hier ganz oder vorübergehend eine neue Heimat zu finden.

Der Ortschaftsrat bekräftigt in diesem Zusammenhang seinen Beschluss aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 12.10.2015 in der er seine Bereitschaft erklärte, gemeinsam mit weiteren Lindorfer Bürgerinnen und Bürgern aktiv zum Gelingen der Integration der hier untergebrachten Menschen beizutragen.

 

Der Ortschaftsrat ist jedoch nicht der Meinung, dass Lindorf als kleinster Teilort mit teilweise fehlender Infrastruktur sowie als einziger Teilort ohne Sozialarbeit hier einen überproportional hohen Beitrag leisten kann und muss.

Er ist vielmehr der Auffassung, dass die Anschlussunterbringung gleichmäßig über das Stadtgebiet erfolgen und die Unterbringung in den Teilorten anteilig der Bevölkerung erfolgen soll.

 

Bei der geplanten, nahezu gleichzeitigen Unterbringung von 96 Menschen befürchtet der Ortschaftsrat, dass eine Integration misslingt, u.a. auch weil Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits gemeldet haben, um hier mitzuhelfen, durch den Umfang der Aufgabe demotiviert werden könnten.

 

Der Ortschaftsrat bittet daher den Gemeinderat, nur dem Bau eines der in Lindorf geplanten Häuser im Jahr 2016 zuzustimmen. Die Verwaltung wird aufgefordert, mit den Eigentümern von leerstehendem Wohnraum Verhandlungen über Vermietung oder Verkauf dieses Wohnraums zu führen.

 

Sollte sich die Zahl der von der Stadt Kirchheim unterzubringenden Personen deutlich höher als die in der Sitzungsvorlage genannten 700 entwickeln oder sollten sich die Flüchtlingszahlen in den kommenden Jahren in der gleichen Größenordnung oder gar noch stärker entwickeln, wird sich der Ortschaftsrat dem Bau weiteren Wohnraums zur Anschlussunterbringung in Lindorf nicht verschließen.

 

Link zum Sitzungsdokument mit den Beschlüssen vom 25.01.2016

 


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Haushaltsrede der Fraktion uLLi im Ortschaftsrat 2016
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Haushaltsrede der Fraktion uLLi im Ortschaftsrat 2015
Haushaltsrede_2015_uLLi.pdf
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Klausurtagung des Ortschaftsrates.

Kürzlich machte sich der Ortschaftsrat Lindorf auf den Weg nach Baltmannsweiler, um dort von Bürgermeister Martin König Fakten zu hören und Projekte zu besichtigen. Die Gäste machten sich ein Bild über altersgerechtes Wohnen in der Ortsmitte, aber auch über den Erlebnisspielplatz Richtung Hohengehren und die BMW-Bahn, die von ehrenamtlichen Helfern betreut wird. Interessant war die Besichtigung des Areals ums Rathaus in Hohengehren, wo Tempo 20 gilt und sich Straße und Gehweg nur in er Pflasterung unterscheiden. Ferner besichtigten die Lindorfer das Bürgerhaus sowie die neu angeschaffte Obstpresse und das Bachkaus. Den informativen Tag ließ man in Hohengehren, dem Heimatort von Lindorfs Ortsvorsteher Stefan Würtele, im Gasthaus Hirsch ausklingen.

 

Foto und Text: sw / Artikel aus dem Teckboten vom 11.12.14

 



Tempo 30 Innerorts

Meinungen aus den Fraktionen: Klar für Lkw-Fahrverbot, teils skeptisch bei Tempo 30

 „Froh“ darüber, dass die Anwohnerinteressen erfolgreich vertreten wurden, zeigte sich Ötlingens Ortsvorsteher Hermann Kik und zollte Bürgermeister Riemer großes Lob für seine Hartnäckigkeit. In der Abwägung des Für und Wider, die im Ortschaftsrat mit 30 Pro-Stimmen bei einer Enthaltung ausfiel, habe die Priorität klar beim Thema Lärm gelegen: „Das ist ein Durchbruch!“ freute sich Kik.
 
Für Lindorf teilte Dr. Alexander Forkl die Zustimmung, sprach aber von einer gewissen Furcht der Lindorfer Bürger, manch einer könne jetzt durch Lindorf kurven um Ötlingen zu umgehen ......

 

Artikel aus dem Teckboten vom 17.10.2014